Donnerstag, 22. Dezember 2016

Rezension: »Libellen im Kopf« von Gavin Extence

Das Leben hat seine Höhen und Tiefen. Die Kunst ist es, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Alles begann, wie es manchmal eben so ist, mit einem toten Mann. Er war ein Nachbar – niemand, den Abby gut kannte, dennoch: Einen Verstorbenen zu finden, wenn man sich nur gerade eine Dose Tomaten fürs Abendessen ausleihen möchte, ist doch ein bisschen schockierend. Oder sollte es jedenfalls sein. Zu ihrem eigenen Erstaunen ist Abby von dem Ereignis zunächst seltsam ungerührt, aber nach diesem Mittwochabend gerät das fragile Gleichgewicht ihres Lebens immer mehr ins Wanken, und Abby scheint nichts dagegen unternehmen zu können …


Meinung: 
Gavin Extence konnte mich 2014 mit seinem Roman Das unerhörte Leben des Alex Woods mehr als begeistern und so wartete ich in den letzten zwei Jahren gespannt auf ein neues Buch von ihm. Wie in seinem ersten Roman, stellt der Autor dem Leser einen Charakter vor, der sichtlich aus der Reihe tanzt. Dieses Mal die junge Abby, die in der Blüte ihrer Jahre steht und als Journalistin arbeitet. Abby wohnt mit ihrem Freund, Beck, in einer gemeinsamen Wohnung in London. Nachdem sie ihren Nachbarn tot in der Wohnung findet, gerät ihr Leben nach dieser Situation immer mehr aus den Fugen. 
Wir erleben Abby kurz vor ihrem manischen Höhepunkt, erleben den Alltag in einer geschlossenen Anstalt, in der sie sich auf eigenen Wunsch einweisen lässt und schauen ihr in den folgenden Wochen bei ihrer Genesung zu. Abby schildert ihr ganzes Verhalten und ihre Umgebung auf eine humorvolle Art und Weise. Anfänglich konnte ich mit ihr lachen und schmunzeln, aber mit der Zeit wurden ihre humorvollen Beobachtungen zu viel und ich würde auch sagen, dass es mit der Zeit sich zu aufgesetzt anfühlte. Gavin Extence schafft es das Handeln und Denken von Abby realistisch darzustellen, auch wenn es hie und da nicht ganz nachvollziehbar und auch teils verwirrend erscheint - vielleicht soll das auch Sinn und Zweck sein.

Sonntag, 27. November 2016

Rezension: »Die Königin der Flammen« von Anthony Ryan

Der außergewöhnliche Kämpfer Vaelin Al Sorna muss seiner Königin beistehen, um ihr Reich zu retten. Da wird er gewahr, dass seine besondere Gabe, »das Lied« in seinem Blut, langsam verklingt. Wird es reichen, um die tückischen Feinde abzuwehren?

Nach Königin Lyrnas Rückkehr in die Vereinigten Königslande liegt das Volk ihr zu Füßen. Auf den Schultern von Vaelin Al Sorna lastet dagegen der Siegesruhm schwer. Das besagt auch sein neuer Name: Herr über die Schlachten des Reiches. Derweil zieht im fernen Volaria eine neue Bedrohung auf, die die ganze Welt in Chaos und Vernichtung stürzen könnte. Der grausame »Verbündete« hat überall seine Marionetten und will in allen Ländern die Macht an sich reißen. Menschliches Leben kümmert ihn wenig. Um ihn aufzuhalten, müssen Königin Lyrna, Vaelin und ihre Mitstreiter zu ihrem bislang größten Feldzug aufbrechen, von dem es vielleicht keine Rückkehr mehr gibt.

Meinung:
Die Rabenschatten Trilogie von Anthony Ryan ist die erste High-Fantasy-Reihe, die ich auch mal beendet habe. Der erste Band  Das Lied des Blutes konnte mich völlig in seinen Bann ziehen, der Schreibstil war flüssig zu lesen, die Charaktere und die Welt wunderbar beschrieben, dass man in einem Bruchteil einer Sekunde in einer detailreichen Welt versunken war. Der zweite Band Der Herr der Turmes, konnte mich dann leider nicht mehr so sehr fesseln, aber dennoch hielt ich es durch und überstand die einigen Längen in dieser Fortsetzung.

Sonntag, 6. November 2016

Film: Die Insel der besonderen Kinder

Die Insel der besonderen Kinder ist Tim Burtons neuer Fantasy-Film, basierend auf den gleichnamigen Bestseller-Roman von Ransom Riggs. Tim Burton hat ein besonderes Auge für skurrile Filme und Settings, das merkt man auch in diesem Film, auch typische Buton'sche Elemente findet man hier und da wieder, wie zum Beispiel in der einen Szene, in der von Enoch zum Leben erweckte Puppen miteinander kämpfen, so hat es den Anschein, als würde diese Szene in alter Stop-Motion Manier gedreht wurde, was mich sehr an Nightmare Before Christmas erinnerte. 

In Die Insel der besonderen Kinder geht es um den Jugendlichen Jake Portman, der als kleines Kind von seinem Großvater, Abe (Abraham) unheimliche Gute-Nacht-Geschichten erzählt bekommen hat, die von einer Insel handelt, auf der ganz besondere Kinder in einem Heim wohnen. Dort sind sie vor den Monstern geschützt, die sie holen wollen. Der kleine Jake glaubt fest an den Geschichten, die sein Großvater mit Bildern untermalt, was den Glauben an diese besonderen Kinder in Jake noch mehr unterstützt.

Montag, 31. Oktober 2016

Schreibwahnsinn: NaNoWriMo 2016 - Ein neues Projekt muss her

Zwei Wochen lang war ich fleißig
am Recherchieren.
Endlich! Der November ist nur noch wenige Stunden entfernt und das heißt, dass es nicht mehr lange dauert bis Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind in den Kinos läuft, aber es heißt auch, dass der NaNoWriMo wieder vor der Tür steht. ich freue mich schon das ganze Jahr auf diese Veranstaltung, denn dann heißt es 30 Tage lang wie eine Irrer auf die Tastatur einzuhacken und zu hoffen, dass am Ende des Novembers mindestens die erhofften 50.000 Wörter und eine einigermaßen gelungene erste Fassung eines Manuskripts zustande gebracht hat.
Ich bin zwar noch nicht mit meinem ersten Manuskript fertig, was die Überarbeitung anbelangt, aber wie das als Kreativer Kopf ist, es häufen sich gefühlt jeden Tag neue Ideen an, die dann über kurz oder lang das Licht der Welt erblicken möchten. Und da ich nicht noch länger einen NaNoWriMo mit der Überarbeitung von meinem Erstlingsmanuskript vergeuden möchte, habe ich beschlossen, dieses Jahr ein neues Manuskript anzufangen, dessen Idee ich schon seit letztes Jahr mit mir umher trage und auf das ich mich schon sehr freue.