Montag, 20. Februar 2017

»Tomb Raider - Die verfluchte Insel« von Gail Simone


NACH IHREN SCHRECKLICHEN ERLEBNISSEN
im vergessen Königreich Yamatai versuchen Lara Croft und die übrigen Überlebenden der Endurance ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen. Sie ahnen nicht, dass sich gerade eine grässliche neue Macht erhebt – eine Macht, die entschlossen ist, sie wieder auf die Insel zu locken, der sie nur um Haaresbreite entronnen sind! Schon bald steht das Schicksal ihrer Freunde auf Messers Schneide, und Lara Croft muss sich entscheiden, was zu tun sie bereit ist, um diesem Alptraum ein für allemal ein Ende zu bereiten

Meinung:
2013 wurde die Videospielserie Tomb Raider, mit der weltbekannten Archäologin Lara Croft, neu aufgelegt. Die verfluchte Insel erzählt, wie Lara Croft an Bord des Schiffes Endurance kommt um an einer Expedition teilzunehmen, die ihr ganzes Leben verändert.
Ich  muss zugeben, dass ich Tomb Raider nie gespielt habe. Ich kann mich aber noch gut an die Zeiten erinnern, in denen mein Bruder Tomb Raider auf der Playstation 1 gespielt hat und ich ihm dabei zugesehen habe. Ich fand die Geschichten und Settings spannend, die Atmosphäre abenteuerlich und geheimnisvoll. Es war, als hätte ich über viele Stunden hinweg einen Film gesehen.

Samstag, 4. Februar 2017

Schreibwahnsinn: Die letzte Runde


Seit einigen Wochen herrscht auf meinem Blog totenstille. Ab und an war ich in den vergangenen Wochen kurz hier und habe etwas am Design gebastelt und mitbekommen, dass ich auch ein paar Kommentare erhalten habe, die leider durch das neue Dashboard-Design von Blogger nicht angezeigt wurden - also nicht wundern, wenn es etwas länger dauern sollte, wenn ich die Kommentare freischalte und beantworte, ich denke nicht immer daran, dort nachzuschauen. ^^ 
In den letzten drei oder vier Monaten bin ich kaum zum Lesen gekommen  und komme es derzeit immer noch nicht. Im November 2016 wollte ich, wie in den Jahren zuvor, am NaNoWriMo teilnehmen und  hatte auch im September und Oktober die nötigen Vorbereitungen getroffen. Aber ich darf einfach nicht planen - irgendetwas kommt immer dazwischen. Die Recherche für mein nächstes großes Schreibprojekt ist soweit abgeschlossen, ein Plot steht auch schon, sprich: das Exposee war vor dem November fertig, so dass ich mich voll und ganz dem Schreiben widmen konnte. Der Anfang des NaNoWriMo 2016 verlief ganz gut, ich kam über die 1.667 Wörter an den ersten zwei Tagen, doch dann ging gar nichts mehr, obwohl das Setting, die Charaktere und  der Plot stimmig waren. 

Donnerstag, 22. Dezember 2016

Rezension: »Libellen im Kopf« von Gavin Extence

Das Leben hat seine Höhen und Tiefen. Die Kunst ist es, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Alles begann, wie es manchmal eben so ist, mit einem toten Mann. Er war ein Nachbar – niemand, den Abby gut kannte, dennoch: Einen Verstorbenen zu finden, wenn man sich nur gerade eine Dose Tomaten fürs Abendessen ausleihen möchte, ist doch ein bisschen schockierend. Oder sollte es jedenfalls sein. Zu ihrem eigenen Erstaunen ist Abby von dem Ereignis zunächst seltsam ungerührt, aber nach diesem Mittwochabend gerät das fragile Gleichgewicht ihres Lebens immer mehr ins Wanken, und Abby scheint nichts dagegen unternehmen zu können …


Meinung: 
Gavin Extence konnte mich 2014 mit seinem Roman Das unerhörte Leben des Alex Woods mehr als begeistern und so wartete ich in den letzten zwei Jahren gespannt auf ein neues Buch von ihm. Wie in seinem ersten Roman, stellt der Autor dem Leser einen Charakter vor, der sichtlich aus der Reihe tanzt. Dieses Mal die junge Abby, die in der Blüte ihrer Jahre steht und als Journalistin arbeitet. Abby wohnt mit ihrem Freund, Beck, in einer gemeinsamen Wohnung in London. Nachdem sie ihren Nachbarn tot in der Wohnung findet, gerät ihr Leben nach dieser Situation immer mehr aus den Fugen. 
Wir erleben Abby kurz vor ihrem manischen Höhepunkt, erleben den Alltag in einer geschlossenen Anstalt, in der sie sich auf eigenen Wunsch einweisen lässt und schauen ihr in den folgenden Wochen bei ihrer Genesung zu. Abby schildert ihr ganzes Verhalten und ihre Umgebung auf eine humorvolle Art und Weise. Anfänglich konnte ich mit ihr lachen und schmunzeln, aber mit der Zeit wurden ihre humorvollen Beobachtungen zu viel und ich würde auch sagen, dass es mit der Zeit sich zu aufgesetzt anfühlte. Gavin Extence schafft es das Handeln und Denken von Abby realistisch darzustellen, auch wenn es hie und da nicht ganz nachvollziehbar und auch teils verwirrend erscheint - vielleicht soll das auch Sinn und Zweck sein.

Sonntag, 27. November 2016

Rezension: »Die Königin der Flammen« von Anthony Ryan

Der außergewöhnliche Kämpfer Vaelin Al Sorna muss seiner Königin beistehen, um ihr Reich zu retten. Da wird er gewahr, dass seine besondere Gabe, »das Lied« in seinem Blut, langsam verklingt. Wird es reichen, um die tückischen Feinde abzuwehren?

Nach Königin Lyrnas Rückkehr in die Vereinigten Königslande liegt das Volk ihr zu Füßen. Auf den Schultern von Vaelin Al Sorna lastet dagegen der Siegesruhm schwer. Das besagt auch sein neuer Name: Herr über die Schlachten des Reiches. Derweil zieht im fernen Volaria eine neue Bedrohung auf, die die ganze Welt in Chaos und Vernichtung stürzen könnte. Der grausame »Verbündete« hat überall seine Marionetten und will in allen Ländern die Macht an sich reißen. Menschliches Leben kümmert ihn wenig. Um ihn aufzuhalten, müssen Königin Lyrna, Vaelin und ihre Mitstreiter zu ihrem bislang größten Feldzug aufbrechen, von dem es vielleicht keine Rückkehr mehr gibt.

Meinung:
Die Rabenschatten Trilogie von Anthony Ryan ist die erste High-Fantasy-Reihe, die ich auch mal beendet habe. Der erste Band  Das Lied des Blutes konnte mich völlig in seinen Bann ziehen, der Schreibstil war flüssig zu lesen, die Charaktere und die Welt wunderbar beschrieben, dass man in einem Bruchteil einer Sekunde in einer detailreichen Welt versunken war. Der zweite Band Der Herr der Turmes, konnte mich dann leider nicht mehr so sehr fesseln, aber dennoch hielt ich es durch und überstand die einigen Längen in dieser Fortsetzung.