Dienstag, 5. November 2013

Rezension: Das Geheimnis der Lady Audley von Marry Elizabeth Braddon


Titel: Das Geheimnis der  Lady Audley
Autor: Marry Elizabeth Braddon
Verlag: Dryas
Seiten: 333
ISBN: 978-3-940855-47-3
Genre: Krimi
Preis: 12.95 €




Inhalt:

Ein Londoner Anwalt versucht, den Mord an seinem Freund aufzuklären, doch die wunderschöne Lady Audley will dieses mit allen Mitteln verhindern. Ihm wird schnell klar, dass Lady Audley ein dunkles Geheimnis hütet. Um den Mörder seines Freundes finden zu können, muss er es lüften. Ein spannendes Katz-und-Maus-Spiel beginnt zwischen dem jungen Mann und der bildschönen Frau.


Hochgelobt von den damaligen Kritikern erlebte Lady Audley's Secret bereits im Jahr seines Erscheinens, 1862, einen bis dahin unerreichten Erfolg. Braddons Buch wurde übersetzt, verfilmt und auf die Theaterbühnen der Welt gebracht.






Meine  Meinung:


Ich  weiß  nicht, wo  ich anfangen soll. 

Als  ich das Buch auf Blogg dein Buch  gesehen und  ich  mir  die Inhaltsangabe  durchgelesen  hatte, dachte  ich, dass  es eine  unterhaltsame  Lektüre  für  zwischendurch  sein könnte, doch  leider  war  das  nicht  der Fall. Ich  hatte  zwei oder  drei Anläufe  gebraucht, um  wenigstens etwas  in das Buch  herein zu kommen. 
Es  ist  auch  nicht  mein erster "Klassiker", denn zwischenzeitlich  hatte  ich mal  ab  und  an ein paar Sherlock Holmes  oder  Geschichten  von Edgar Allan Poe  gelesen. Aber  die  Geschichten  kann man  mit der  von M.E. Braddon  nicht  vergleichen  und das möchte  ich auch  nicht. 
Ich  muss  sagen, dass  mir die  Idee zu der  Geschichte "Das Geheimnis der Lady Audley"  ganz gut  gefällt, doch  leider hat  mir  die  Umsetzung  nicht  wirklich  zugesagt. Ich persönlich finde die Geschichte zu vorhersehbar und die Lösung des Rätsels ist schnell ersichtlich und auch kleine Fragen, die noch der Aufklärung bedürfen, werden nicht zur vollsten Zufriedenheit geklärt. Vielleicht  ist  es einfach nicht  die  richtige Zeit  für das Buch, aber da  ich mich  jetzt schon  gut  einen  Monat  durch das Buch  quäle und es  nicht  noch schlimmer  machen  möchte  als es  eh schon  ist breche  ich es  jetzt ab. Vielleicht  bin  ich  auch  mit  viel  zu  hohen Erwartungen  an das Buch  herangegangen ...  
Ich komme einfach nicht in die Geschichte rein. Ich finde, dass irgendwie die Spannung am Anfang  fehlt, auch wenn Spannung damals vielleicht etwas anders definiert wurde - ich weiß es jedenfalls nicht, doch fehlt mir noch  das gewisse Etwas bei den Charakteren, um wirklich alles  erfahren und  jede Seite  umblättern  zu wollen. 
Die Geschichte hätte meiner Meinunge nach auch gekürzt werden können, da sich die Autorin schnell und etwas zu sehr in ihrer etwas eigenwilligen, Ausdrucksweise verliert.

Fazit:
Wer  englische Krimis in der  viktorianischen Zeit  liebt, wird  bestimmt  auch dieses Buch  lieben. 


Auch wenn  ich  die  viktorianische  Zeit  liebe  und  Krimis  mag, war  dieses Buch  doch  leider  nichts  für mich. Was ich  sehr  schade  fand. 


2 von 5 Nectores - wirklich schade!


Kommentare:

  1. Ich hab das schon beinahe geahnt, dass das Buch nich so toll ist, als ichs auf BdB gesehen hab...

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    1. Ich fand den Klappentext und das Cover ziemlich ansprechend, aber als ich das Buch dann gelesen habe, packte mich nicht dieses Gefühl weiterlesen zu wollen. Was ich wirklich schade fand. Aber was soll's ...

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