Sonntag, 1. März 2015

Rezension: Der Anschlag von Stephen King


Titel: Der Anschlag
Autor: Stephen King
Verlag: Heyne
Seiten: 1056
Einband: Taschenbuch
Genre: Zeitreise-Thriller
Preis: 12.99 €
ISBN: 978-3-453-43716-6
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Inhalt:
Wenn die Vergangenheit grausam zuschlägt

Am 22. November 1963 fielen in Dallas, Texas, drei Schüsse. John F. Kennedy starb und  die Welt  veränderte sich  für  immer. Jake  Epping kann in jene Zeit  zurückkehren und will den Anschlag verhindern. Aber  je  näher er seinem Ziel kommt, umso vehementer wehrt  sich die  Vergangenheit  gegen jede Änderung.

Stephen King  schreibt die  amerikanische Geschichte  neu. 


Meinung:
In Der Anschlag von Stephen King, geht es  um den Englischlehrer  Jake Epping, der  in dem Imbiss seines Freundes Al, ein Portal entdeckt, das  ihn immer  ins Jahr 1958 bringt. Dort angekommen, muss  sich Jake  mit  Notizen von Al durch die damalige Welt  schlagen  und  verhindern, dass John. F. Kennedy am 22. November  1963 ermordet  wird.  
In der Zwischenzeit  trifft  er  auf  einige Personen und  hält  sich als Englischlehrer  an einigen Schulen über Wasser. 
Zu Anfang  hatte  ich mir als erstes das Hörbuch, dass von David Nathan gelesen  wird, geholt, doch da  ich nicht  immer  vom Laptop oder  sonstige Gerätschaften, auf  denen man CDs abspielen kann, abhängig  sein wollte,  holte  ich  mir  am 6. Dezember 2013 das Taschenbuch. Wie auch in den restlichen Stephen King Büchern, konnte mich Stephen King (David Nathan) in seinen Bann reißen. 
Doch lange konnte  mich der Meister des Grauens  leider  nicht  in seinem Bann halten  und  so  unterbrach ich  das Buch  mehrere Male, und  las nur  ab  und an in dem Buch weiter. So wirklich trennen  konnte  ich mich aber doch nicht, daher fiel es mir  auch nicht  einfach das Buch  immer  beiseite zu legen, denn ich wusste, das Stephen King  irgendetwas  in Petto haben würde, dass  dem Buch  noch einmal so richtig  den Kick geben würde. Doch falsch gedacht ...
Es wird für  meinen Geschmack, ellenlang  über  das Leben der Ende der 50er und  Anfang der 60er  Jahre erzählt, bei dem King wie  üblich hier und da auch  etwas abschweift, was ich  ja auch  in seinen bisherigen Büchern die  ich  bis  jetzt gelesen habe, mochte, doch  bei Der Anschlag, hatte  ich das Gefühl einfach nicht  weiter  vorangekommen  zu sein, was einer der Gründe  war, dass ich  das Buch immer wieder mal beiseite legte, und  ich dann zu einem anderen Buch griff. 
Ich wusste auch nicht so recht, was  ich davon halten sollte, weil ich  einfach das Gefühl hatte, dass alles  in der Geschichte nur  so vor sich  hinplätschert. Daher  finde, ich  dass man  einige Stellen, besonders  vor dem Ende  des Buches  hätte  streichen  können.
Auch dachte ich, dass es  zum Ende  hin noch einmal einen großen Knall geben würde, um noch einmal richtig schön Spannung  in die Geschichte zu bringen, doch  leider  war das nicht  der Fall gewesen.

Mein Fazit:
Mein Fazit: Zu den Charakteren, brauche ich nicht  viel sagen, die waren wieder einmal toll gestaltet, aber dennoch bin ich von "Der Anschlag" ziemlich enttäuscht, obwohl ich das Thema bzw. die Idee sehr  interessant  fand und der Anfang  noch recht vielversprechend war, doch leider  war die  zweite Hälfte des Buches  gar nicht nach meinem Geschmack und war dann von der Umsetzung doch sehr enttäuscht. Ich hatte ein mit Spannung  vollgepackten Roman erwartet, doch leider war dieser Roman  nur  mit Schilderungen  aus den 50er  und 60er Jahren vollgestopft, bei dem  man das Gefühl hat, in der Geschichte  nicht  wirklich weiter  voranzukommen.

Ich hoffe, dass die anderen Stephen King Bücher, die ich  bis  jetzt von ihm habe, und  holen werde, um einiges besser sein werden ...

2 von 5 Nectores - sehr schade.

Kommentare:

  1. Jaa, Stephen King ist eine Sache für sich...Ich habe auch schon ein paar Bücher von ihm gelesen, aber keins hat mir bisher besonders gut gefallen. Einzig Doctor Sleep und Sie fand ich sehr gelungen.
    Vor allem schreckt mich die Dicke der meisten seiner Bücher immer ab. So auch bei der Anschlag, weshalb ich es wahrscheinlich nicht lesen werden. Die Dinge, die du in deiner Rezension aufzählst, fallen mir bei seinen Büchern auch immer auf. Viel Drumherumgerede, viel Beschreibung...Schade, dass es dir nicht gefallen hat! Hast du noch andere Bücher von ihm gelesen? :)
    Ganz liebe Grüße, Tobii :))

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    1. Stephen King ist wirklich eine Sache für sich, und ja ich habe schon einige andere Bücher von ihm gelesen, SIE, Doctor Sleep, Mr Mercedes und ein paar Kurzgeschichten. Dieses viele Drumherum mag ich bei King ja so sehr, aber bei Der Anschlag, ging mir das ziemlich auf den Kecks. Da hoffe ich, dass Revival um einiges besser sein wird - habe bis jetzt nur gutes gelesen, über das neue Buch. Mal schauen. :)

      LG Nico ^^

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  2. Huch, nur 2 Nectors? Das beunruhigt mich jetzt schon etwas, denn das Buch möchte ich auch noch lesen. Eigentlich mag ich es ja, wenn ich mich von Stephen King einlullen lassen darf. Na mal abwarten.

    Liebe Grüße,
    Nicole

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    1. Ja, leider konnte "Der Anschlag" mich persönlich nicht so überzeugen, da ich mir einfach etwas anderes vorgestellt hatte. Aber vielleicht gefällt es dir ja, das ist ja immer Ansichtssache :D

      LG Nico

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