Donnerstag, 11. Mai 2017

Der Schreibwahnsinn geht in die nächste Runde



Es ist noch gar nicht so lange her, da habe ich am 15. April die zweite Fassung meines ersten Manuskripts beendet - was nach zwei Jahren reiner Schreibarbeit und Überarbeitungen und  4 Jahren der Ideenfindung auch mal zeit wurde. Insgesamt habe ich also 6 Jahre und ein paar zerquetschte Monate mit ein und der selben Grundidee verbracht. Bin mit Euphorie und Optimismus und einer Priese Naivität gestartet - habe in den Jahren darauf das Geschriebene verflucht, gehasst und verworfen und bin fast daran verzweifelt. Doch dann habe ich mich auf den Hintern gesetzt und aus diesem Haufen von Ideen und Notizen - die ich selber kaum noch entziffern kann, versucht das Beste zu machen. Am Ende war ich mit dem Ergebnis zufrieden. Besser hätte ich es alleine nicht hinbekommen. Natürlich hatte ich auch tatkräftige Unterstützung von der lieben Sara, die mich auf die vielen Fehlerteufel in meinem Manuskript hingewiesen und mir viele nützliche Hinweise gegeben hat. 

In den letzten drei Wochen habe ich so gut wie nichts geschrieben. Nicht einmal Kurzgeschichten. Vor gut einem Jahr habe ich während der Überarbeitung meines Fantasy-Projekts eine Kurzgeschichte geschrieben, von der ich eigentlich dachte, dass sie so, wie ich sie aufs Papier gebracht habe, auch so bleiben würde. Falsch gedacht. Kaum war ich mit dem Fantasy-Projekt fertig, geisterte diese eine Kurzgeschichte erneut in meinem Kopf herum und  plötzlich haben sich Dinge ergeben, an die ich vorher noch gar nicht gedacht habe.
In meiner neuen Geschichte, die nicht so lang werden wird, wie mein Fantasy-Projekt, welches knapp über 91.000 Wörter (364 Normseiten) stark ist, wird der Fantasyaspekt nicht so sehr herausstechen, wie in meinem ersten Manuskript - doch ganz verzichten werde ich darauf nicht. Denn der Teufel spielt in der neuen Geschichte eine tragende Rolle. Dieses Mal möchte ich den Fokus mehr auf die Charaktere legen und bin gespannt, ob es mir gelingen wird. Auch werden in meinem neuem Schreibprojekt nicht so viele Charaktere auftauchen. Konzentrieren möchte ich mich nur auf maximal zwei Personen, von denen eine Person taubstumm ist - ob das auch so geht, wie ich mir erhofft habe, weiß nicht, denn ich warte derzeit noch auf die Hilfe von der Fachfrau, welche Sprechwissenschaftlerin ist und mit der ich auch schon einige Stunden zusammengearbeitet habe - aber das ist ein anderes Thema. ^^
Für mein neues Projekt plane ich in etwa 300 bis 325 Normseiten ein. Es wird also deutlich kürzer werden, als mein vorheriges Projekt.

Anders als bei meinem vorherigen Projekt, mache ich dieses Mal so gut wie alles von Anfang an richtig. Das soll heißen, noch bevor ich mit dem Schreiben der Geschichte an sich anfange, habe ich das Exposé und einen Szenenplan, sowie eine Charakterliste einen kurzen Lebenslauf der Hauptcharaktere fertig. Wie schon erwähnt warte ich noch auf die Antwort der Sprechwissenschaftlerin und  wenn ich diese erhalten habe, werde ich die neu gewonnen Informationen mit ins Exposé einbauen.
Der reine Schreibprozess soll am 1. Juni  2017 beginnen. Beenden möchte ich die  Geschichte am 31. August, spätestens aber am 31. September. Das heißt für mich, jeden Tag 5 Normseiten schreiben, damit ich wie geplant mit diesem Projekt abschließen kann. Denn gleich danach möchte ich mit der Planung der Fortsetzung anfangen, die mir seit einigen Tagen durch den Kopf geistert und  ungewöhnlicherweise fast komplett durchdacht ist. Mal sehen, wenn ich in den nächsten Wochen die Zeit finde, könnte ich die Fortsetzung auch gleich hier hinterher planen.

Das für mich besondere an dieser Geschichte ist, dass sie in der selben Welt spielt, welche ich für mein Fantasy-Projekt gewählt habe, welche in einer fiktiven Stadt um 1915 spielt. Dieses Mal rücken wir etwas weiter in die Zukunft, bleiben aber in dieser fiktiven Stadt und  beginnen die Geschichten im August 1952.
Was den Inhalt angeht, möchte ich mich an dieser Stelle etwas zurückhalten, denn ich bin mir nicht sicher, ob mein Fantasy-Projekt veröffentlicht wird (große Hoffnungen mache ich mir nicht, aber man darf ja noch träumen). ^^
Falls ich das Glück auf meiner Seite haben sollte, würde ich es nämlich gerne unter ein Pseudonym veröffentlichen. Von daher wäre es unklug, den Ort und den Inhalt zu verraten, da diese auch gleich mein Pseudonym verraten würden. Von daher halte ich mich hier etwas bedeckt, denn ich plane alle meine Geschichte im Kleinen wie im Großen miteinander zu verbinden - ähnlich wie es Stephen King mit seinen Werken tut.

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